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Mai 23, 2017

1. Entdecke die Weite des Ozeans in dir

Asanas

Umgang mit dem Körper

Bei Yogaleicht heisse ich dich herzlich willkommen auf deiner ganz persönlichen Yoga-Entdeckungsreise. Ob du neu einsteigst oder schon länger auf dem Yogaweg unterwegs bist, spielt keine Rolle. Wir alle sind immer gemeinsam auf dem Weg und entdecken immer wieder jeder für sich selbst viel Neues. Du wirst bei diesem Yogaleicht-Zyklus, «Entdecke die Weite des Ozeans in dir», auf eine Reise mitgenommen, die mit Worten kaum zu beschreiben ist. 

Ich gebe dir heute als erstes folgenden Vers aus den Yoga-Sutras mit auf deinen Weg: «Yogas citta-vrtti-nirodhah», was übersetzt heisst, Yoga (ist) die Stilllegung der Bewegungen des Geiste. Und genau das möchten wir gemeinsam erfahren.

Beim Yogaüben begegnest du auf deinem Weg immer wieder acht Disziplinen die es zu meistern gibt. Die ersten beiden Stufen sind die Yamas und Niyamas, welchen ich bei Yogaleicht bereits schon mal einen ganzen Yogazyklus gewidmet habe. Kurz zur Erklärung oder zur Erinnerung dieser Disziplinen, Yama ist der Umgang mit der Umwelt und Niyama ist der Umgang mit sich selbst.

Heute möchte ich als Einführung näher auf die dritte Stufe eingehen, die Asanas. Dies ist der Umgang mit dem Körper. Die Praxis der Körperübungen dient eigentlich als Vorbereitung zum richtigen Sitzen. Denn der feste und stabile Sitz ist wichtig für die folgenden Stufen, denn die werden vorwiegend sitzend ausgeführt. Die meisten Menschen in Europa verbinden Yoga mit Asanas. Jedoch ist dies nur eine von acht Disziplinen des Yoga nach Patanjali.

Mit ganz verschiedenen Yoga-Haltungen wirst du sämtliche Bereiche deines Körpers trainieren. Die Asanas kräftigen deinen Körper, machen ihn geschmeidig, verleihen ihm mehr Vitalität und erhöhen die Lebensenergien. Dazu schenken dir die Yoga- Haltungen Entspannung und fördern die Entwicklung deiner Persönlichkeit. Eine Asana sollte stets zu gleichen Anteilen fest und leicht sein, somit kannst du die Übung trotz Festigkeit mit Aufmerksamkeit und auch viel Leichtigkeit geniessen.

Bei einem Asana sind Körper, Atem und Geist im Einklang. Sobald der Atem stockt, oder unruhig wird, sollst du die Haltung lösen. Auch wenn dein Körper schmerzt und deine Gedanken abschweifen ist es kein richtiges Asana mehr. Das Ziel beim Yoga ist, dass du vollkommen anwesend bist in einem Asana, dich wohl fühlst und mit dir selber beim Üben liebevoll und geduldig umgehst. Denn nur dann kann eine Yogaübung auch ihre volle und heilsame Wirkung zur Entfaltung bringen. So wirst du mit der Zeit, während einem Asana, die Weite des Ozeans in deinem Körper wahrnehmen.

☞ Asanas 

Lass dich ganz einfach überraschen auf deiner persönlichen Entdeckungsreise und ich freue mich auf die gemeinsame Yogaleicht-Zeit mit dir

Namasté Corinne

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Corinne Hertzog


Dipl. Yogalehrerin SYV / EYU