• Home
  • |
  • Blog
  • |
  • 2. Entdecke die Weite des Ozeans in dir

Juni 1, 2017

2. Entdecke die Weite des Ozeans in dir

Pranayama

Umgang mit dem Atem

Bei Yogaleicht geht es heute weiter mit deiner Entdeckungsreise auf deinem eigenen  Yogaweg «Entdecke die Weite des Ozeans in dir». Letzte Woche hast du den ersten Yogaimpuls von unserem neuen Yogaleicht-Zyklus mit auf deinen Weg bekommen. Es ging um den Umgang mit dem Körper, das ist die dritte Disziplin vom achtgliedrigen Yogapfad von Patanjali, die Asanas. Heute gehen wir mit der geistigen Nahrung eine Stufe weiter zur vierten Disziplin, zu Pranayama, das ist der Umgang mit dem Atem.

Pranayama ist zusammengesetzt aus Yama, was die Kontrolle bedeutet und Prana heisst Lebensenergie. Alle Wesen, Pflanzen, Tiere und Menschen werden auf unserem Planeten von dieser wertvollen Energie belebt. Der Atem ist nur ein Aspekt davon.

Der Atem liegt zwischen den Handlungen, die wir kontrollieren können, und den automatischen Funktionen des Körpers. Die Kunst der Atemübungen, Pranayama, hilft dir deinen Atem besser kennen zu lernen. Du wirst üben deine wertvolle Lebensenergie mit den Atemübungen noch bewusster zu erfahren, zu strecken und auszudehnen. Prana ist ununterbrochen überall, es ist die absolute Energie, deine universelle Lebenskraft. Es ist die Urquelle aller Energieformen und eine Ausdrucksform des Prana ist eben dein Atem.

Die Yogalehre geht davon aus, dass der Geist den Atem beeinflusst und umgekehrt. Sobald du also deinen Atem zur Ruhe bringst, beruhigst du auch automatisch deinen Geist. Durch neutrales Beobachten erfährst du mit Pranayama die bewusste Verbindung von Atem und Geist.

Der folgende Vers aus den Yoga-Sutras erklärt und beschreibt sehr schön, was das Üben von Pranyama heilsames bewirken kann: «Die stetige Praxis von Pranayama verringert Blockaden im Geist, die uns an einer klaren Wahrnehmung hindern».

Wenn du also Pranayama übst, kann dich jeder Atemzug dem Zustand der Ausgewogenheit näher bringen. Wie die Asanas, dient auch Pranayama zur Entdeckung deines Selbst. Atemübungen stimmen deinen Körper auf einer feineren Ebene ein, denn sie beeinflussen nicht nur Atemrhythmus, Kreislauf und Nervensystem, sondern befähigen auch zur Konzentration.

Pranayama wirkt noch auf einem behutsameren Niveau als die Asanas, denn das Ziel ist Ruhe und Sammlung.

☞ Pranayama 

Lass dich einfach weiter ganz entspannt mitnehmen auf die gemeinsame Reise 🙂

Namasté Corinne

Verwandte Artikel

8. Yoga lehrt dich aus der Fülle zu leben

8. Yoga lehrt dich aus der Fülle zu leben

7. Yoga lehrt dich aus der Fülle zu leben

7. Yoga lehrt dich aus der Fülle zu leben

6. Yoga lehrt dich aus der Fülle zu leben

6. Yoga lehrt dich aus der Fülle zu leben

5. Yoga lehrt dich aus der Fülle zu leben

5. Yoga lehrt dich aus der Fülle zu leben

Corinne Hertzog


Dipl. Yogalehrerin SYV / EYU