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Dezember 13, 2019

3. Gemeinsames Sein beim 2. Meditationskurs

Übe dich in Meditation Schritt um Schritt

Gestern durften wir uns bei Yogaleicht wieder zum gemeinsamen Sein und zur Meditation treffen. Es ist wunderbar, wie viele von euch sich selber diese Momente, des einfach Seins, schenken. Das berührt mich. Herzlichen Dank jedem einzelnen von euch für euer Vertrauen und dass ihr durch euer Dabeisein, den Meditationskreis möglich macht.

Zu Beginn haben wir uns gemeinsam im Raum Entschleunigung geschenkt. Dies übten wir mit einer Gehmeditation. Das passte gut zum Thema von der dritten Lektion vom zweiten Meditationskurs «Übe dich in Meditation Schritt um Schritt».

Der ersten Gehmeditation bin ich in meiner vierjährigen Yogaausbildung an der Yogauniversität in Villeret begegnet und ich finde es sehr wichtig, auch das an euch weiterzugeben. Es ist eine sehr geeignete Meditationsform, um die Achtsamkeit klar und effektiv zu erfahren. Der folgende Text, möge euch einfach nochmals in Erinnerung rufen, um was es bei der Gehmeditation geht. Ich liess mich beim Schreiben von den Büchern Meditation ohne Geheimnis von Ayya Khema und den Mini-Meditationen von Ulrich Hoffmann inspirieren.

Hier den Text zum Nachlesen oder auch zum Ausdrucken:

Das bringt Ruhe in deinen Alltag. Die Gehmeditation ist eine aktive Achtsamkeitsmeditation, die leicht zu lernen und fast überall problemlos durchzuführen ist. Letzten Monat haben wir uns bei der Meditation auf unseren Atem konzentriert. Die Atmung ist etwas das ganz automatisch, wie von selbst, ohne unser Zutun abläuft. Bei der aktiven Meditation von heute handelt es sich auch um das konzentrierte Anwesend-Sein bei etwas was wir gerade tun, nämlich dem Gehen. Wir machen also zwei Dinge gleichzeitig.

Achtsamkeit bedeutet auch etwas noch genauer unter die Lupe nehmen und nicht alles so, wie es ist, für selbstverständlich ansehen. Bei der Meditation im Gehen, geht es darum Schritt um Schritt zu beobachten. Die Achtsamkeit soll auf den ganzen  Bewegungsablauf gelenkt sein, wie man den Fuss anhebt und wie sich das Bein mitbewegt nach oben und sich auch wieder senkt. Ebenfalls anwesend zu bleiben, wenn der Fuss abrollt. Ganz wichtig ist, der zweite Fuss soll sich erst heben zum nächsten Schritt, wenn der erste Fuss den Boden vollkommen berührt hat.

Dies ist der entscheidende Unterschied zum üblichen Gehen. Es geht dabei um Entschleunigung. Entschleunige deinen Alltag, gehe ganz bewusst langsamer und konzentriere dich dabei auf jeden einzelnen Schritt. Übe dich in Meditation ganz einfach Schritt um Schritt.

☞  Übe dich in Meditation Schritt um Schritt

Diesen Text liessen wir dann in Stille einfach noch etwas auf uns wirken. Danach haben wir uns neben die Yogamatte gestellt und zuerst mit meiner Anleitung geübt und im Anschluss jeder für sich praktiziert, Schritt um Schritt. Wir liessen im Stillstehen, das Geübte noch wirken und haben uns wieder eingerichtet für eine Eigenschaftsmeditation im Sitzen.

Diese Meditationsform vereint drei Absichten: die Entwicklung eines starken, geschmeidigen Körpers, eines klaren Verstandes und eines von Kraft, Liebe und Weisheit erfüllten Geistes. Zu dieser Übung hat mich das Übungskartenset von Olivia H.Miller inspiriert. Als Vorbereitung habe ich das Aufrichten im Sitzen angeleitet, welches wir auch bei Yogaleicht immer und immer wieder gemeinsam üben, um die aufrechte Haltung, das Erden und Stabilisieren im Sitzen zu verinnerlichen.

Bei dieser Eigenschaftsmediation konzentrierten wir uns zuerst einen Moment einfach auf unseren Atem. Mit der Zeit nahmen wir die Affirmationen dazu. Beim Einatmen –>Mein Körper ist stark und geschmeidig und beim Ausatmen –>Mein Verstand ist klar, beim Einatmen –>Mein Geist ist erfüllt von Kraft, Liebe und Weisheit und beim Ausatmen –> Alles in gleichem Mass. Dann ein paar Mal Zwischenatmen und Nachspüren wie die Absicht das eigene Wesen erfüllt. Das Ganze dann einfach wieder von vorne. Ich habe es ein paar Mal angeleitet und uns dann der Stille übergeben, damit jeder für sich diese Eigenschaftsmeditation üben konnte.

Wichtig dabei ist, wie bei jeder Achtsamkeitsmeditation, wenn du feststellst, dass du plötzlich raus bist, abgelenkt oder was auch immer. Sei geduldig mit dir selbst und fange ganz einfach wieder von Vorne an. Das ist alles was es zu tun gibt. Übe, Übe und Übe und du wirst auch in der Meditation, wie beim Yoga, stetig mit dir selbst in deinem Rhythmus weiterkommen.

Du weisst, wenn du Fragen hast, darfst du per Mail auf mich zukommen und ich melde mich zurück. Denn im Meditationskurs sprechen wir ja nicht miteinander. Danke fürs Verständnis und das Einhalten des Edlen Schweigens.

Das nächste gemeinsame Meditieren findet im neuen Jahr statt und zwar am Donnerstag, den 23. Januar 2020 um 17.00 Uhr.

Melde dich bei mir an, wenn du dabei sein möchtest, bis dahin wünsche ich dir von Herzen viel Freude beim Üben zu Hause.

Namasté Corinne

 

 

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Corinne Hertzog


Dipl. Yogalehrerin SYV / EYU