• Home
  • |
  • Blog
  • |
  • 4. Gemeinsames Sein beim 2. Meditationskurs

Januar 24, 2020

4. Gemeinsames Sein beim 2. Meditationskurs

Achtsamkeit und Meditation bedingen einander

Gestern war es wieder soweit und wir haben uns bei Yogaleicht wieder zum gemeinsamen Sein im edlen Schweigen getroffen. Das erste Mal in diesem Jahr und bereits das vierte Mal vom zweiten Meditationskurs. 

Zu Beginn haben wir uns wieder mit ein paar einfachen Körperübungen auf das längere Sitzen vorbereitet und dazu leitete ich auch das Aufrichten in der Sitzhaltung an. Als der Körper, unser Tempel, gut installiert und parkiert war, führten wir den Geist mit der Wechselatmung in die Ruhe. Ich empfehle euch diese Vorübungen auch zu Hause anzuwenden vor der Meditation.

Den Impuls zur gestrigen Meditation, welchen ich für euch vorbereitet und vorgelesen habe, war: «Achtsamkeit und Meditation bedingen einander».

Hier den Meditations-Impuls zum Nachlesen und oder zum Ausdrucken:

Was bedeutet Achtsamkeit überhaupt? Achtsam zu sein, ist eine ganz wichtige Voraussetzung, um die Verbindung zum eigenen Selbst herzustellen.

Jedes Mal wenn du dich zur Meditation hinsetzt, übst du auch Achtsamkeit. Du bist bereit deinen Fokus auf die Selbstwahrnehmung zu legen und machst so das Erkennen von Körperprozessen, sowie das Zusammenwirken und die Auswirkungen von Emotionen für dich sichtbar und so entsteht befreiende Klarheit.

Achtsamkeit schenkt dir den Blick für selbstverantwortliches Handeln. Du aktiviertst deine Selbstheilungskräfte und das verhilft dir automatisch zu mehr Präsenz im Alltag. Das wirkt sich wiederum positiv auf die Regeneration und die Leistungsfähigkeit aus.

Bleibst du weiter achtsam und übst dich auch immer wieder in Meditation, dann bist du auf einem heilsamen Weg. Achtsamkeit und Meditation bedingen einander. Ohne Achtsamkeit ist keine Meditation möglich. Meditation schult deinen Körper für die Präsenz der Seele und stärkt somit deine Achtsamkeit.

☞ Achtsamkeit und Meditation bedingen einander

Passend zu diesem Meditation-Impuls haben wir uns im Anschluss einer weiteren Achtsamkeitsmeditations-Technik gewidmet. Die geführte Meditation war dieses Mal eine Geräusche-Meditation, danach haben wir jeder für sich selbständig weitergeübt.

Eine Geräusche-Meditation ist eine weitere Form um die Achtsamkeit im Alltag zu fördern, in dem man sich meditativ der ganzen Geräuschkulisse im Hier und Jetzt widmet. Die Aufgabe besteht darin, zu hören, was ist ohne die Geräusche gleich zu bewerten.

Dies ist eine wunderbare Achtsamkeits-Übung, welche du auch sehr gut in der freien Natur praktizieren kannst. Denn die Natur bietet dir so viele Möglichkeiten um Achtsamkeit zu üben. Wie zum Beispiel auf dem Blogbeitragsbild, das Beobachten eines Tautropfens oder auch das Ausüben einer Gehmediation barfuss, damit du das Gras oder den Weg unter deinen Füssen noch deutlicher spürst, oder eben Achtsamkeit zu üben mit deinen Ohren, das Geräusch des Windes, von einem fliessenden Gewässer oder von Vögeln wahrzunehmen.

Folgendermassen haben wir gestern im Yogaraum geübt, auch wenn das ein recht stiller Ort ist, hat es auch dort immer genügend Geräusche, um eine solche Geräusche-Meditation zu praktizieren. Die Übung war, mit geschlossenen Augen zu hören, welche Geräusche bei einem ankommen.

Ich legte mit meiner Stimme dazu Beobachtungsfragen in die Stille, diese dienten als Unterstützung, die einströmenden Geräusche mit all ihren Eigenschaften bewusst wahrzunehmen. Hier ein paar wenige Beispiele: Sind die Geräusche, die dich erreichen, laut oder leise? Schwanken sie in der Lautstärke oder Tonhöhe? Kommen die Geräusche bei dir als angenehm oder unangenehm an? Versuche auch Geräusche wahrzunehmen, die du sonst gar nicht wahrnimmst, weil sie einerseits von anderen übertönt werden oder weil sie für dich keinerlei Bedeutung haben? Kannst du die Geräusche in Klangqualitäten einordnen, wie Knirschen, Knacksen, Klicken, Zischen und so weiter? Sind es erwartbare oder zufällig auftretende Geräusche? Manchmal tun sich auch Räume auf zwischen den Geräuschen, eine Pause, kannst du die Stille hören? Dies einfach für dich als Erinnerungshilfe, wenn du zu Hause diese Übung wiederholen möchtest oder neu ausprobierst.

Möge dir auch dieser Yogaleicht-Blogbeitrag wieder etwas helfen bei der Verinnerlichung, was wir gestern gemeinsam geübt haben und vielleicht unterstützen diese Zeilen dich auch dabei, dass du in deinem Alltag regelmässig weiter geduldig Atemachtsamkeit und Meditation übst.

Ich freue mich bereits auf das weitere gemeinsame Sein bei Yogaleicht in Sins, hier die nächsten zwei Daten: Donnerstag 20. Februar und 19. März 2020 von 17.00-17.45 Uhr.

Nutze diese letzen beiden Gelegenheiten dieses Meditationskurses, um das Meditieren auszuprobieren, auch wenn es für dich Neuland ist. Getraue dich, es braucht auch gar keine Vorkenntnisse. Jede Lektion ist in sich abgeschlossen, das heisst du musst also nicht alle Lektionen des Kurses besucht haben, du darfst dir auch einfach einzelne Meditations-Impulse abholen oder nur einmal oder zweimal unverbindlich Meditationsluft schnuppern.

Melde dich bei mir an, wenn du dabei sein möchtest. Ich freue mich auf jede Begegnung im edlen Schweigen mit dir.

Namasté Corinne

Verwandte Artikel

6. Gemeinsames Sein beim 3. Yogaleicht-Meditationskurs

6. Gemeinsames Sein beim 3. Yogaleicht-Meditationskurs

5. Gemeinsames Sein beim 3. Yogaleicht-Meditationskurs

5. Gemeinsames Sein beim 3. Yogaleicht-Meditationskurs

4. Gemeinsames Sein beim 3. Yogaleicht-Meditationskurs

4. Gemeinsames Sein beim 3. Yogaleicht-Meditationskurs

3. Gemeinsames Sein beim 3. Yogaleicht-Meditationskurs

3. Gemeinsames Sein beim 3. Yogaleicht-Meditationskurs

Corinne Hertzog


Dipl. Yogalehrerin SYV / EYU