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Februar 21, 2020

5. Gemeinsames Sein beim 2. Meditationskurs

Nutze die Kraft des Lichtes

Bei Yogaleicht war es gestern wieder Zeit zum gemeinsam Sein und wir haben uns zum Meditieren, wie gewohnt im edlen Schweigen getroffen. Gerne fasse ich in meinen Meditations-Blogbeitrag zusammen, was wir bei der zweitletzten Lektion dieses Meditationskurses geübt haben.

Nach den paar Körperübungen, mit welchen wir uns jeweils auf das Sitzen vorbereiten, praktizierten wir dieses Mal die Atemübung Kapalabhati. Kapalabhati bedeutet Licht, Glanz und leuchten des Schädels, passt also gut zum Medtiationsthema Licht. Diese Atemübung hat eine reinigende Wirkung und verhilft zu einem klaren Kopf.

Danach habe ich als Einstimmung folgenden Text vorgelesen, welchen ich für uns vorbereitet hatte: «Nutze die Kraft des Lichtes».

Bei den meisten Formen der Meditation geht es um einen Prozess der Einkehr. Es ist die Einkehr in sich selbst, es ist eine From von Innenschau. Dieser Prozess erfolgt durch eine vorsätzliche Lenkung des Bewusstseins, zum Beispiel auf Körperabläufe, Geräusche oder auf Bilder und so weiter.

Das durften wir im Meditationskurs mit den verschiedenen Übungen erfahren. Wir praktizierten bereits eine Atem-, Mantra-, Geh-, oder Geräuschemeditation. Heute werden wir die Kraft des Lichtes nutzen in Meditation. Das üben wir jetzt dann gleich mit einer Visualisierung. Vor dem inneren Auge lässt man ein Bild entstehen auf das man sich konzentriert. Wir nutzen das Bild des Lichtes, mehr dazu dann später.

Bei allen diesen Methoden geht es darum, das Meditationsobjekt so kontinuierlich wie möglich im Bewusstsein zu halten. Sobald andere Gedanken Raum im eigenen Geist einnehmen möchten, geht es darum sich wieder der Konzentration zu besinnen und weiterzufahren.

Hier den Meditations-Impuls zum Nachlesen und oder zum Ausdrucken:

☞ Nutze die Kraft des Lichtes

Anschliessend haben wir eine geführte Lichtmeditation empfangen. Eine Lichtmeditation bringt Vitalität und Energie. Mit dieser Visulalisierungsübung lässt jeder für sich einen leuchtenden Lichtkreis um sich herum entstehen, der wie einen persönlichen Schutzraum markiert. Licht wird heute bereits in verschiedener Hinsicht auch zu heilenden Zwecken eingesetzt. Zum Beispiel bei Depressionen, Schlafstörungen oder auch bei Hautkrankheiten. Aber auch als gesunder Mensch können wir die Kraft des Lichtes für uns nutzbar machen.

Lichtmeditationen wirken energetisierend, vitalisierend und schützend. Sie sind vor allem sinnvoll in Zeiten, wo man stark gefordert ist und dadurch vielleicht auch anfälliger ist als sonst auf Einflüsse von aussen. Das Licht kann uns aber auch zu spirituellem Zwecke dienen, um uns in einen Bewusstseinszustand zu versetzen, in dem es einem leichter fällt die Verbindung vom eigenen Selbst zum höheren Selbst herzustellen.

Am Anfang eignet sich diese Meditationsform am Besten für zu Hause, da wir die Arme und Hände dazu benutzen. Wenn du aber mit der Zeit soweit bist sie nur noch im Geiste auszuführen, dann ist sie natürlich auch überall anwendbar.

Hier nochmals für dich als Erinnerung die geführte Lichtmeditation:

Bei den Händen haben wir das Weisheitsmudra gehalten, was heisst Daumen und Zeigefinger berühren sich sanft und die anderen Finger sind entspannt gestreckt. Fokussiere auf den Atem und atme ein paar Mal tief ein und schön langsam aus. Dann führe die Hände übers Herz zum Kopf und halte die beiden Weisheitsmudra sich berührend oberhalb vom Kopf. Nun visualisiere ein weisses strahlendes Licht bei deinen Fingerspitzen. Atme tief ein und während dem Ausatmen, lass die Arme in einem weiten Bogen seitlich absinken. Visualisiere dabei wie deine Fingerspitzen mit dem Mudra einen glitzernden Lichtkreis um dich ziehen, welcher vom Scheitel bis unter deine Füsse geht. Dieser Lichtkreis bleibt rund um dich in der Luft stehen und bildet eine Art funkelnde Schutzlinie. Stell dir jetzt vor, wie dieser Kreis oder vielleicht eher diese Elipse dich vor schlechter Energie aller Art, sei es zum Beispiel Ärger, Stress oder Ansteckung schützt. Wiederhole das ein paar Mal zusammen mit deinem Atem. Versuche dabei deinen Ausatem ganz langsam herausfliessen zu lassen und sehe dabei das weisse Licht. Wenn du mit der Zeit das Gefühl hast, dass du einen guten Schutzlichtkreis visualisieren konntest, lenke die Aufmerksamkeit auf das dritte Auge. Sehe beim dritten Auge, zwischen den Augenbrauen, weiter dieses Licht von diesem Kreis das dich umhüllt und dich sogar mit der Zeit auch erfüllt. Verinnerliche dieses Licht so richtig, damit du diesen Schutzlichtkreis im Alltag jederzeit einfach bildhaft abrufen kannst, um dich zu schützen von allen unguten Einflüssen von aussen.

Wenn du zu Hause übst, es muss übrigens nicht unbedingt ein weisses Licht sein, du kannst auch mit farbigem Licht visualisieren. Wichtig ist einfach, dass du die Farbe während der Übung nicht wechselst. Vertraue einfach auf dein Unterbewusstsein und lass dich von dieser Lichtfarbe einhüllen und erfüllen, die ganz von alleine spontan entsteht.

Nun wünsche ich dir viel Freude und lichtvolle Momente beim Üben zu Hause. Möge dir auch dieser Yogaleicht-Blogbeitrag wieder etwas helfen bei der Verinnerlichung, was wir gestern gemeinsam geübt haben und auf dass dir diese Visualisierungsübung immer wieder guten Schutz schenkt.

Ich freue mich bereits auf das letzte gemeinsame Sein, dieses Meditationskurses, am Donnerstag den 19. März 2020 von 17.00-17.45 Uhr.

Nutze diese letzte Gelegenheit und diesen geschützten Rahmen, um das Meditieren auszuprobieren, auch wenn es für dich Neuland ist. Getraue dich, es braucht auch gar keine Vorkenntnisse. Du darfst einfach Meditationsluft schnuppern.

Den nächsten Medtiationskurs bei Yogaleicht in Sins gibt es dann voraussichtlich wieder über die Herbst-Wintermonate 2020/2021.

Melde dich einfach an bei mir, wenn du dabei sein möchtest. Ich freue mich auf jede Begegnung im edlen Schweigen mit dir.

Namasté Corinne

 

 

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Corinne Hertzog


Dipl. Yogalehrerin SYV / EYU