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Dezember 1, 2016

7. Lehne dich in deinem Leben vertrauensvoll zurück

Das tiefe Schauen und Zuhören 

Letzte Woche hast du einen Yogaleicht-Impuls für dein besseres Verständis, wie dein inneres Reich so funktionniert, mit auf deinen Weg bekommen. Heute geht es weiter mit dem genaueren Erkunden deines eigenen Reiches. Das tiefe Schauen und das Zuhören üben wir heute mit der Metta-Meditation. Bevor wir mit der Praxis beginnen, braucht es dazu noch ein paar Erklärungen.

Metta heisst vom Sanskrit übersetzt liebende Güte. Liebe bedeutet zuallererst, uns selbst genau so zu akzeptieren, wie wir sind. Bei der Metta-Meditation geht es im ertsten Schritt immer um die Selbsterkennung. Durch das Üben lernen wir besser zu erkennen, weshalb wir geworden sind, wie wir sind. Danach wird es uns leichter fallen, uns auch so zu akzeptieren wie wir sind, mit all unseren Leiden und unseres Glücks.

Bei der Metta-Meditation geht es um eine Übungspraxis, bei der du eben durch tiefes Schauen das Verstehen, die Liebe und das Mitgefühl entwickelst. Im ersten Schritt für dich selbst und später dann auch für andere. Es ist ganz wichtig zuerst zu lernen dich selbst zu lieben und fürsorglich mit dir selbst umzugehen und als positive Folge wirst du automatisch auch mit anderen Menschen viel besser umgehen und ihnen besser helfen können.

Am Anfang einer Metta-Meditation äusserst du immer ein Ziel oder ein Bestreben. Danach überschreitest du die Ebene des nur geäusserten Wunsches und schaust tief in all die positiven und negativen Eigenschaften des Meditations-Objektes. Welches du selbst bist.

Einfach nur die Bereitschaft zu haben ist noch lange keine Liebe, sondern du strebst es an ganz in die Tiefe deines Seins zu schauen, um besser zu verstehen. Damit gemeint ist, dass die Metta-Meditation keine Autosuggestions-Übung ist. Du sagst also nicht einfach nur ich liebe mich oder ich liebe alle Wesen, sondern du betrachtest dabei die fünf Skandhas, das heisst eben diese fünf Elemente, welche oft in deinem inneren Reich miteinander streiten.

Du betrachtest also deinen Körper, deine Gefühle und Wahrnehmungen und deine Geistesformationen und dein Bewusstsein ganz genau dabei. Auf diese Weise entsteht, wenn du regelmässig übst, eine tief verankerte Absicht deines davor geäusserten Ziels oder Bestrebens. Liebe wird in deine Gedanken, deine Worte und in dein Handeln übergehen und du wirst erkennen was Metta, die liebende Güte, mit dir macht. Nämlich, dass du ein friedvollerer glücklicher Mensch wirst. Dein Körper und Geist wird leicht, sicher und frei von Verletzung, frei von Wut, Kummer, Angst und Sorgen.

☞ Das tiefe Schauen und Zuhören

Die Metta-Meditation, welche wir heute geübt haben, findest du bei Yogaleicht unter Themen, bei der Kategorie Meditation.

Quellenangabe: Inspiriert aus dem Buch «Ohne Schlamm kein Lotos», die Kunst Leid zu verwandeln,  von Thich Nhat Hanh

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Corinne Hertzog


Dipl. Yogalehrerin SYV / EYU