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November 10, 2016

4. Lehne dich in deinem Leben vertrauensvoll zurück

Übe Geduld mit dir selbst!

Das Wort Geduld hörst du nicht zum ersten Mal hier bei Yogaleicht. Es ist wichtig Geduld zu haben mit allen Dingen. Geduld will jedoch geübt sein und da beginnst du am Besten bei dir selbst.

Yoga ist Wiederholung im Guten und ein wunderbarer Lehrer der Geduld. Der Yoga ist ja auch ein Erkenntnisweg und ein lebenslanger innerer Prozess darf beginnen. So schenkt dir Yoga die Möglichkeit dich langsam zu verändern und immer mehr du selbst zu werden.

Das passiert achtsam und in ganz kleinen Schritten, vielleicht bemerkst du es oft kaum. Auch in deinem Körper geschehen über eine längere Zeit Veränderungen und zwar ganz einfach von Moment zu Moment. Es kann sein, dass etwa ein Jahr vergeht, bevor sich eine deutliche Verbesserung zeigt, denn der Körper entspannt sich erst, wenn es die Seele zulässt und so findet er auch wieder zu seiner Kraft zurück.

Beim Yogaüben bist du dein eigener Beobachter und lernst immer besser auf die Signale deines Körpers zu hören. Sobald du regelmässig Asanas übst und im Alltag auch immer öfter mit dir achtsamer umgehst, wirst du die Kraft der Geduld ganz bewusst erfahren. Du wirst dir selbst in jeder Beziehung den Rücken stärken!

Zu was ich dich hier bei Yogaleicht auch immer wieder neu ermuntere ist, wertfrei zu beobachten. Das ist nicht nur bei den Yogahaltungen hilfreich, sondern auch neben der Yogamatte von grosser Wichtigkeit. Lerne dich also auch im Alltag ganz geduldig und ohne zu bewerten zu beobachten.

Bei welchen Gelegenheiten verspannst du dich zum Beispiel im Nacken, in deinen Schultern oder im Rücken? Welche Situationen im Beruf bereiten dir Stress? Was belastet dich im Privat- oder Familienleben gerade? Was sind die Lieblingssprüche deines inneren Kritikers? Oder woran glaubst du tief in deinem Inneren in Bezug auf deine Fähigkeiten und Möglichkeiten?

Ganz wichtig zu wissen ist bei dieser alltäglichen Achtsamkeitsübung, dass es nur ums Wahrnehmen geht und nicht darum gleich etwas aktiv zu verändern.

Denn das Geschenk, die Rosen der Geduld, empfängst du am Schluss ganz einfach wie von selbst.

☞ Übe Geduld mit dir selbst

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Corinne Hertzog


Dipl. Yogalehrerin SYV / EYU