Segne die Dankbarkeit
Die fünf Anhaftungen
Heute befassen wir uns bei Yogaleicht weiter mit Einsicht und Klarem-Sehen. Damit du dich in deinem Innern für Harmonie, Versöhnung und Heilung kümmern kannst, ist es wichtig, dass du dich zuerst überhaupt verstehen lernst. Da wird dir etwas Wissen zu den fünf Gruppen der Anhaftung, oder Anhäufungen, nur weiterhelfen.
Denn gemäss Buddha besteht der Mensch aus fünf Elementen. Diese sind die Form (oder der Körper), die Gefühle, die Wahrnehmungen, die Geistesformationen und das Bewusstsein. Du bist im Prinzip der oder die Sachverständige von all diesen, in deinem inneren Reich, miteinander oft streitenden Elementen. Es braucht jetzt nur dein Interesse deine Daseinsformen zu Beobachten, tiefes Schauen und Zuhören zuzulassen. Diese fünf Elemente oder Anhaftungen erklären dir ganz einfach die einzelnen Aspekte, die dich als Person ausmachen.
Es geht erstens um die Anhaftung an die Form, an den Körper. Du sollst wissen dein materieller Körper besteht aus Festem, Flüssigem, aus Wärme und aus Bewegung, also aus vier Elementen, und dazu hat er noch sechs Sinnesorgane, das Auge, das Ohr, die Nase, die Zunge, den Tastsinn und das Denkorgan.
Zweitens ist da die Anhaftung der Gefühle. Bei diesem Element geht es um deine Fähigkeit auf einen Reiz zu reagieren. Deine Gefühle kannst du als angenehm, unangenehm oder als neutral einordnen.
Die Dritte ist die Wahrnehmungs-Anhaftung. Hier geht es um die Sinneswahrnehmungen. Dank ihr kannst du beispielsweise Farben erkennen, unterscheiden und diese auch benennen.
Das Vierte ist die Anhaftung an die Geistesformationen. Da handelt es sich darum, dass die Fähigkeit zu fühlen und zu denken deine persönlichen Erfahrungen und Reaktionen prägen. Es entstehen eigene Tendenzen, Muster und Gewohnheiten und unser Charakter wird geformt. Dabei spielen der Wille oder die Absicht, nachzudenken, deine Entscheidung zu treffen und auch danach zu handeln, eine wichtige Rolle.
Das fünfte Element ist die Bewusstseins-Anhaftung. Da geht es um die Fähigkeit zu empfinden im weitesten Sinne. Dieses Element ermöglicht dir körperliche Empfindungen zu haben, zu sehen, zu hören zu schmecken und auch riechen und denken zu können.
Soviel für den Moment zu den fünf Anhaftungen.
Hier nun für dich noch die geistige Nahrung von heute:
Segne die Dankbarkeit
Du kannst nicht gleichzeitig wütend und dankbar sein. deshalb ist die Dankbarkeit ein wundervolles und wirksames Gegenmittel für negative Gefühle wie Angst, Ärger oder Sorgen.
Dankbarkeit ist die Wurzel deines Glücks, deines Wohlbefindens, deines Optimismus und deiner Gesundheit. Öffne deine Augen für das Schöne und Gute in der Welt. Staune, und feiere das Leben!
Inspiriert aus dem Kartenset Kintsugi » Die Kunst deine Risse mit Gold zu füllen» von Sandy Taikyu Kuhn Shimu
Lass nun diese geistige Nahrung einfach noch etwas auf dich wirken.
Namasté, Corinne